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wenn man die benöthigte Winterfutterung selbstziehet, und zu dem Ende die müßigen Stutenim Acker gebraucht. Es können sowohl die träch»tigen als gelten Stuten arbeiten, doch nicht ingleichem Maße; und es ist sogar jenen zuträg-licher, wenn sie mäßige Arbeit verrichten, alswenn sie gar nichts thun. Bey der Anlage einesGestütes muß man also darauf bedacht seyn/daß man, nebst der Weide und dem Wasser,auch eine Feldflur habe, um die nöthige Foura-ge auf den Winter zu arnten. Das sind diewesentlichsten Stücke, welche die Natur darbie-ten muß. Die Anlage der Gebäude hangt vonder Willkühr des Besihers ab, und man wirdsich darin nach der Gelegenheit des Ortes undanderen Umständen richten. Um hier indeß eineungefähre Jvce von den zu einem solchenstüle nöthigen Gebäuden mitzutheilen, besondersalle die Nothwendigkeiten bemerklich zu machen/worauf man dabey Rücksicht nehmen muß, fügeich den von Herrn Prizelius entworfenenPlan in der Fig. 6zzz hinzu. Es ist hier einGestüt von Zo Stuten angenommen, und da-bey vorausgeseht, daß alle Jahr z 6 theils Hengstetheils Stutfüllen von selbigen fallen, obgleichman wohl weiß, daß dieser Zufall selten ein'tritt, indem gemeiniglich das eine Jahr dieHengstfüllen, das andere aber die Stutfüllendie größte Anzahl ausmachen, welches aber «>nDurchschnitt keinen großen Unterschied verursa-chet. Es komme wie es wolle, und es mögenauch immer einige Füllen mehr fallen, sodoch diese Einrichtung bequem seyn, stezunehmen. .
Das ganze Gestütsgebäude ist Mauern^und hat nur einen Haupteingang bey