Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pf-rd.

UM Wochen oder einen ganzen Monath verlän-gert werden kann.

Die vorzüglichste Weide besteht in einemharten, bergigen, und mit schattigen Plätzen ab-wechselnden Boden, welcher genug nahrhafteKrauter hat, und mit dem besten fließendenWasser umgeben ist.

Wenn man zur vorzüglichsten Weide einenharten trockenen Boden fordert, welcher dabei)bergig seyn soll, so sind die Gründe davon sehreinleuchtend. Die Hufe sowohl als die Scheu-kel der Pferde, welche ihren Gang auf derglestchen Boden haben, sind allemahl fester, trocke-ner, und ungleich besser als die feuchten Schen-kel, welche allerley Zufallen unterworfen sind.Durch das Steigen der Berge strengen sie ihreSehnen und Muskeln an, wodurch sie stark unt>dauerhaft werden, und sie lernen sicher und leichtauf Berge steigen. Man verlangt schattige Plätze,damit die Thiere sich vor der großen Sonnen-hitze im Mittage verbergen können, und dem kln-geziefec nicht so sehr bloß gestellt sind. Ei»?solche Gegend muß ferner mit nahrhaften Kräuternhinlänglich versehen seyn. Gemeiniglich findetman auch auf solchen bergigen Weiden die ei-nem Pferde vortheilhaftesten Krauter, welch?durch ihre Säfte das Thier fester und dauer-hafter machen, als ein in feuchten Gegend^wachsendes noch so saftreiches Gras. Unter die-sen Kräutern finden sich die wilde Salbey, ""l-der Baldrian, wilde Raute, Aprillen»

Akeley, Ehrenpreis, Betonier,, Schlüsselblumen,Augentrost, gemeiner Sauerampfer, Wermut,Heidelbeeren, Fenchel, Erdbeerenkraut, SsNN'brech, Violen, Erben, Wilder Knoblauch, Löffel-kraut und dergleichen. Diese Kräuter find fu^