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man auch auf solchen Weiden die vortrefflichstenund gesundesten Krauter, als Wiesenkümmel,Wegerich, Erdrauch, Tausendgüldenkraut, Rin-gelblumen, Scabiosen, Hindlauft, Klee, Tillkraut,die kleine Bibernell, Schafgarbe, Bockshorn,Gundermann, Gänseblumenkraut und derglei-chen. Auch mit diesen Krautern hat es eben die.Bewandtniß, wie mit den im vorhergehendenerwähnten, und viele von ihnen sind dem Pfer-de schmackhafter, wie das feinste und beste GraS.Unter diesen Krautern sind aber auch verschie-dene, welche sehr niedrig an der Erde wachsen,und welche blos für die Pferde bestimmt zuseyn scheinen, weil die Pferde mit den vorbernAbschnittszähnen alles auf der Erde scharf weg*beißen, welches der Ochs nicht kann, da ernur langes Gras, welches er mit der Zungein das Maul zieht, abzubeißen im Stande ist-Eine solche Weide muß nun mit einem gutenFlußwasser versehen seyn. Solche Weiden habenaber gewöhnlich keinen Schatten, und weil erden Pferden unentbehrlich ist, so suchet wa»durch Kunst den Mangel der Natur zu erset-zen. Man pflanzt entweder hin und wieder Lin-denbäume, die man in der Jugend mit Riegelwerk oder Pallisaden verwahrt, damit sie nichtvon den Ochsen oder Pferden beschädigt wer-den; oder man bauet Schoppen, unter welche"sich die Pferde vor der Mittagshihe versteckeN-Die beste Art der Befriedigung der jungen Lin-den ist ein Riegelwerk, welches aus ZEntfernung von dem Stamme rund herum g^macht wird. Die Schoppen sind y bis io Fußhohe Gebäude, welche mit einem Dache versehe"-und an der Mittagsseite mit Bretern verna-gelt, an allen übrigen Seiten aber offen sind.