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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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488 Pferd.

es 44 Stunden an der Luft steht. Das Was«ser dieser Art findet man häufig bey den Ge«stüten und Marstallen. indem man daselbst incbtallemahl Flüsse haben kann. Es kann auch zurNoch wohl so gebraucht werden, wie man esaus den Brunnen zw-u oder pumpet, und wer«den die Pferde, wenn sie eS von Jugend auf !genossen haben, auch daran gewöhnt; weil esaber harter ist, wtc das Fluüwnsser, so ist dochallemahl zu rathen, es 24 Stunden vor demGebrauche pumpen, und an der Luft stehen j" ^lasten. Ein Wasser, welches durch Röhren >a xein Behältnis, aus Springbrunnen geleitet wird, ^ist dein Brunnenwasser vorzuziehen, weil das rBehältnis; nie leer wird, und das Wasser, web lches man braucht, der Luft schon eine Zeitlangausgesetzt gewesen, und daher mäßiger geworden >ist.

Schlechtes Wasser ist, das in Teichen oderSeen stehende, durch frischen Zufluß nicht ver-besserte, und daher oft stinkende Wasser. Wei-ser, welches stehend ist, wird faul und trübe, es !nimmt von der Erde fremde Eigenschaften an,und wird voller Unflath, daher kann es «ichanders, als schädlich seyn. Ein Pferd, welchessolches Wasser söffe, müßte großen Durstben, sonst vergreift es sich gewiß nicht dara"'Man muß mit diesen stehenden Teichen uhSeen nicht solche vermengen, in welche sich ^

Fluß ergießet, und welche einen immerwährcu«den Abfluß haben, oder auch solche Quellenben, abfließen, und einen Bach machen, welchunter die Classe des guten Wassers gezählt we ^den müssen.

Ein hartes Wasser wirb in einem Gestebey Füllen nicht so schädlich seyn, wenn ^ ^