Pferd.
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rechnet gewöhnlich auf ein solches abgesetztesFüllen i Achtelscheffel Kleyen, und i Scheffeldes HaferfutterS, wozu ihnen täglich 6 bis 8Pfund Heu von der besten Art gegeben wird;wie man aufhört die Kleye zu füttern, wirdihm ein kleiner Zusatz von dem Haferfutter ge-geben.
Der Grund, warum man die abgesetzten" Füllen besser unterhält, liegt darin, weil sie vielNahrungssäfte durch die Milch erhielten,' so län,' ge sie noch bey der Mutter gelassen wurden,nun eiber sollen sie an ein anderes Futter ge-wöhnt werden, welches nicht so reich an Nah-ruitgösaften ist: denn das Stroh führt derglei-" chen nicht, der wenige Hafer aber und dasHeu ersetzen es nicht, daher man anfänglich die'''Kleye zusetzt, welche überdem ein kühlendes Fut-ter ist, und nach deren Abgang wird ihnen et-was mehr Futter gereicht. Ueberdem aber dür-fen'diese jungen Thiere nicht zu schlecht ernährtwerden, damit sie, dem Winter Trotz zu bieten,Kräfte genug erhalten.
Die vier-, drey,, zwey, und einjährige»Hengstfüllen bekommen ohne Unterschied He»mit vermischtem Hafer-, Weihen- oder Gersten-stroh auf die Raufe, und fein geschnittenenHafer mit Rockenstroh; den mehr oder weniger»Zusatz des Rockenstrohes bestimmt das Alter deFüllens. Für abgesetzte Hengstfüllen ist in demvorstehenden das Futter angezeigt.
Alle Hengstfüllen aus solchen Grstüss'pflegt man zu Reitpferden zn bestimmen; ^her man ihnen die schweren Früchte, als (-tsen und Bohnen, welche den Sttttfüllen vosolchem Alter gewidmet sind, nicht reicht, i,Wi-dern man gibt^ihnen geschnittenen Hafer. ^