Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 49;

Dreijährige Stutfällen können diese»gleich gehalten werven. Es ist nur die Absicht,diese müßigen Thiere durch den Winter zudringen, ihnen das Leben zu erhalten, und sie

. .nicht ganz von Kräften kommen zu lasten. Ma-gerer werden sie allemahl, woran aber gar nichts

- gelegen ist; denn sind sie kaum vier Wochen inihrem Sommeraufenthalte, so merkt man schoneine große Veränderung. Die zwey; oder einjäh-rigen Stutfüllen, welche noch schwach sind, undzu ihrer Entwickelung den Winter über beson-dere Pflege und Wartung bedürfen, bekommenbloß gutes Heu, und zwar die.zweyjahrigen 10

: Pfund, und die einjährigen 8 Pfund. Daneben

- wird ihnen von gleicher Anzahl Garben Haferund ausgedroschenem Rockenstroh sehr fein ge-schnittenes Futter gereicht, und bekommen jenewöchentlich 2 hannöv. Scheffel, Liese aber nuranderthalb Scheffel. Man kann leicht erachten,baß das Futter nicht zu kräftig ist, wenn manbedenkt, wie wenig Hafer in einer Oarbe ent»

- ballen ist, wozu das Haftrstroh und noch eineGarbe Rockenstroh,geschnitten wird, welche über22 Pfund wiegen. Das Heu muß bey ihnendas beste thun, und man sucht auch, für sie dasftmste und beste aus. und gibt das schlechtereben Stuten. Buchweihen ist eine sehr nahrhaf-te Frucht^ und jungen Füllen, besonders denabgesthten, sehr zuträglich, daher man ihn bey

- allen Gestüten anzubauen rathen kann, wennber Boden so ist, daß er gerathen kann. Sand-land ist dazu bekanntlich recht gut.

Die abgesehlen, Füllen werden, sobald sievon der Mutter kommen, anfangljch mit Klcyen"nd dem zuvor erwähnten, Haferfytter untcrhal-welches ihnen ungemein gut bekommt. Man

rechnet