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Anlaß gegeben. Diese Fällen haben die ganzeWeidezeit zu thun, daß sie ihr Verlornes Fleischwieder ansetzen, und in den vorigen Stand kom-men, daher man im Herbst nach geendigtcr Wei-de wenig oder gar keine Besserung an ihnen ge-wahr wird. Weit anders geht rö mit den Fül-len, welche mager anf die Weide geschickt wer-den. Diese fallen, sobald sie das Gras crblik-ken, mit den Mäulern an die Erde, kehren sichan kein Laufen und Scherzen, und haben auchdie Kräfte nicht, es den andern gleich zuthun, daher sie nach vier Wochen eine ungemei-ne verbesserte Gestalt angenommen, munter undfreudig sind, statt daß jene traurig und kränklicheinher gehen. Bey der zunehmenden Besserungbleiben sie bis in den Herbst, und man sieht siemit Vergnügen vergrößert, verschönert, und indem besten Stande ihren Winteraufenthalt wie,der einnehmen. Man ziehe den Füllen daher 4bis 6 Wochen vor der Weidezeit von dem ge,rvöhnlichen Korn etwas ab, und lasse sie alle^age auf dem Hofe ein Paar Stunden herumlaufen, und sich balgen, damit sie unter einanderMehr bekannter, und der Freyheit gewohnterwerden, wozu die an der Halfter stehenden Fül-len sonst keine Gelegenheit haben. Treiben sieden Spaß zu weit, und erhitzen sich: so kannMan ihnen Einhalt thun, wenn man sie wiederin ihre Ställe schickt.
Sturen, welche bedeckt werden sollen,Müssen auch nicht zu fett ernährt seyn; indemdie Geburtsglieder, weg» sie mit Fett undFeuchtigkeiten verstopft find', den Samen auf-zunehmen behindert werden. Zu dem Ende istes gut. wenn man sie zur Beschälzeic mit Ar-beit ermüdet.
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