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Zoo Pferd.
Die Stuten müssen aber auch nicht so ma-ger seyn, daß sie wegen ihre« elenden ZustaN-des den Trieb zur Begattung nicht bekommen,und nur den Beschäler aus Kraftlosigkeit zulas-sen. Solchen Zustand findet man häufig beyden Bauerstuten, die deswegen auch nicht be<fruchtet werden. Allzu fette Stuten pflegt manauch bey Privatpersonen anzutreffen, die zu Zei' §ten Lust bekommen, ihre schöne nnd brave SsU- >le bedecken zu lasten, und ein Füllen von ihczu erhalten. Dergleichen sind gemeiniglich sthsrostig, und es wandelt sie der Begattungstriebauch vielfältig an; aber wegen ihres vielen Fet-tes nehmen sie nicht auf. Dieß sind wiedekzwey Hindernisse, welche der Befruchtungwider sind, die vor dem Zeugungsakrus eMdem Wege geräumt werden müssen. Bey Gest'^ten darf man diese Anmerkung nicht auö vekAcht lasten, damit sie keine Ursachen abgebetdaß die Stuten ihren Bestimmungen keine ^nüge leisten. ..
Wer Gestüte unter Händen hat, wc>pauch, daß ein Füllen vor dem andern erstarktund dieses zurück bleibt, weil ihm entwederKrankheit zugesetzt hat, oder doch eine schwach/Natur sein Fortkommen behindert; auch die^muß durch eine bessere Nahrung fortgehon^werden. Man läßt desfalls Gerste schroten,gibt solchen Füllen auf jedes Futter nachAlter ein- oder zwey Handvoll, wodurch sie b"wieder erstarken. Da das Futter naß geu^wird, so werden die in der Gerste sich best ^den häufigen NahrnngSsäfte desto leichter ams^löst und auch die Eingeweide durch den ^stenschleim schlüpfrig gemacht, welches daSdeihen befördert.