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geschieht« kennen lernen, die bekannten und rich- ^rigen Erfahrungen damit verbinden, die Anwen- >düng davon machen, und auf den Erfolg seinerVerrichtungen ein genaues Augenmerk richtenmüsse. Die Unterhaltung der Thiere darf ihmnicht fremd, und nach den Umständen muß erdie sicherste Beschälordnung zu machen fähigseyn. Ohne ein Reiter zu seyn, kann er kein jwahrer Pferdekenner seyn, und also auch nichtielircheilen, was für Pferde zusammen gethanwerden müssen, um diesen oder jenen Sch^özu einer gewissen Bestimmung zu erhalten, »ochweniger die Beschäler abrichten, ooer dw jungenPferde zur Abrlchcung zubereicen.
Die ihm untergebenen Leute muß er durchLiebe und Furcht in der Unterwürstgceit zu hat»reu verstehn. So nöthig diese Eigenschaft ist,damit alle Arbeit gehörig geschehe, so wenig ach* >tet man oft dieselbe. Vielfältig sind die Gestüt*Meister alte betagte Kutscher, Pferdearzte undReitknechte, welche mit ihren Untergebenen j
ches Standes waren, denen es gar nicht kleidestsich ein Ansehen geben zu wollen; sonderngehen mit ihnen nach wie vor, als mit ihr^gleichen um, wodurch der Nutzen desohne allen Zweifel hintenangesetzt wird. I
Leidenschaften für die Pferdezucht sttideman bey den Gestütmeistern am seltensten, n>oh. aber für ihre Bezahlung; und es gilt ihnen/',gleich viel, ob sie viele Füllen ziehen oder werE'ob sie gut oder schlecht sind? genug, wenn stihr Gewissen durch treue Dienste beruhigen, d >sie darin sehen, daß sie die Stuten bedecken !
sen, und für die Unterhaltung des Gestütes if 'gen. Ein Mann, der Liebe zu der Pferdezuch ^und noch besser, eine Leidenschaft für diese !