Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
Seite
522
JPEG-Download
 

Pferd.

kann nicht anders, als nach der gemachten Ein-richtung, beantwortet werden. Wilde Gestüteverursachen unter der obigen Voraussetzung we-nig oder gar teuren Aufwand; und die bey halb-wilden anzuwendenden Kosten sind auch nichtvon dem Belange, daß sie nicht durch die E"l-nähme bey weitem überschritten werden sollten;ollern bey zahmen Gestüten ist die Beantwor-tung der Frage bald bejahend, bald verneinend.Die Gegend und die Nutzung der Graserey undFrüchte sind babey sehr entscheidend. Kann nwstjene theuer bezahlt bekommen: so ist die.Benul-zung d?r Ländereyen nrcht durch Gestüte zu I"*chen, wenn man nicht etwa eine vorzüglichePfeiHeraße zieht, und dabey auf gutender jungen Pferde rechnen- kann *). Ist.aberdas Gras auf keine andere Art, als durch 2)r-treibung der Pferde und Ochsen zu nutzen, !§dürfte das Gestüt wdhl Vortheilhaft werden.

slm indeß eine ungefähre Uebersicht der Er-fordernisse und des Ertrags eines zahmenstütS zu geben, will ich hier die von PrizcU-uS entworfene Berechnung hinzufügen. D>rPreise aller in Anschlag gebrachten Dinge snbdabey nach unserer jetzigen Zeit viel zu geringe»allein die Verhältnisse gegen einander bleibendoch, und jeder kann nach Zeit und Ort dwPreise selbst anders, ansetzen, und dann brrcw'nen. Wenn ich hier auch die jetzigen Prellhinzufügte, so würden sie doch nur für d>clZeit gelten, Prizelius sagt nun; ^

') Verschiedene mecklenburgische Gestüte sind in denren Jahren eingegangen, weil man im Ganze»und Kosten nicht hinlänglich entschädigt wurde.

fälle «creitely auch oft die besten Erwartungen,

der Muf einmahl für schon bestehende Gestüte ^

hat, so hält es schwer, seine jungen Pferde t« S" 'Preisen l-< r» werden.