Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

zwölfjährige Stuten zu zo Rthl. macht 780 Rchl.wobey ich annehme, das; 2 crcpiren sollen, wie ichauch 4 Füllen im Laufe lassen will. Es müssen also12 Füllen weniger in Einnahme gebracht werden,daher 2) nur 24 Füllen die Einnahme ausmache"-Don der Summe der Ausgabe wären daher zuerst180 Rthl. abzusetzen, und der Rest muß sodann durch24 getheilt werden, so findet sich, daß jedes Fülle"auf 170 Rthl. zu stehen käme, und ist noch zu A"'schaffung der Beschäler nichts ausgesetzt. Ein solchesGestüt würde, nach der jetzigen Art Pferde zu z>e*hen, schlechten Nutzen verschaffen; es wäre bcnst,daß die Fütterung viel wohlfeiler wäre, und d>ePferde unter den gemachten Anschlag erhalten wer*den könnten. Es ist auch möglich, daß man wenigerLeute brauchte, und den Gehalt verringern könnte.Auch ist es in solchem Falle nickt nöthig, daß ei"Gestütmeistcr so gut bezahlt werde, wenn ein Sr""'Meister in der Nähe des Gestüts ist, der fleißigsehen, und alles regieren kann. Es kann auch st""'daß man die Weide, wie z. B. im Walde, auf kchne Weise nutzen könnte, wenn sie nicht durch e!"Gestüt verzehrt würde; da denn alles Aeidegcld v""68ü Rthl. abgezogen werden zmiß. Ueberdemsich auch der Fall gedenken, daß man am HrfSchulpferde zu unterhalten gewohnt sey, wo!» onBeschäler nützen, welche sodann im Marftalle ernäh-ret werden, und dem Gestüte nicht znr Last fa^"'Alle diese und andere dergleichen Umstände könnt"«inen Anschlag, welcher schädlich zu seyn sckei"^',Averändern, daß er nützlich werden müsse, welcheauf eine gute Einrichtung ankommt.

Einige Nachrichten von dem Friedrich»*^Helms-Gestüte bey Neustadt an derD^n«

Ueber diese, bis zu der letzten Kriegsk"^strophe so blühende., Anstalt hat uns, derRohlwes, welcher sonst bey diesemPferdearzt angestellt war, in einer lehrreichSchrift *) interessante Nachrichten und

') Sie fübrt den Titel: Die Pferdezucht Oder v e ^«delung der Pferde in den Preußischen Ltaaten, »>