i;6 Pferd.
„Alle Abzüge, worin der Urin abgeführtwerden soll, sind an und für sich der Gesundheit der Pferde nachtheilig. In diesen Abzüge"sammelt sich der Unrath, der mit dem Urindenselben geführt wird, an. hemmt den AblaUldes Urins, und geht dann in eine Art vonlichter (Nahrung über, welche die Luft mit höchstschädlichen Dünsten: schwängert."
„Es gibt noch.Ställe, in welchen sichter den Ständen Gruben befinden, die ""starken Bohlen bedech;.und in denen kleine Hcssinungen sind, durch weiche der Urin, und n>>diesem zugleich ein.Theil des Mistes^ in dir"Gruben geleitet wird. , Der hierbey beabsichUÜ^Zweck, den Urin aus oen Ständen zu lc>Mwirb freylich erreicht-; allein der Urin wird vc»durch nicht aus dem Stalle entfernt; und wc"auch selbst diese Gruben Abzüge haben, so bb'lbdoch von dein in dieselben geleiteten U«r"^genug zurück, um eine Menge faulichter Dü">in chem Stalle zu verbreiten, und die ^demselben der Gesundheit nachtheilig zumach^
„Einige Ställe haben auch hinterStanden Kanale> hie mit Bohlen belegtin welchen sich kleine Hoffnungen zum Durstießen des Urinü befinden; auch dieseerzeuge» jene faulichren Ausdünstungen." ^
„Um die Luft in einem Stalle rs'Ngesund zu erhalten, dürfen die Pferde nichtmahl auf Bohlen stehen, indem dieselben .dem darauf fallenden Urin nie trocken wer ^noch nicht zu gedenken, daß sie sehrLeu einsaugen, welcher, indem er in den Pdes Holzes faul wird, ebenfalls die LmStalle verderben muß. Uebcrdieß zch,
Stände auch den Pferden in so fern