Pferd.
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unten auf, durch die in der Halfter befindlichenRinge gezogen. Hierdurch lassen sich die Stutensehr leicht und geschwind ab- und anbinden. DasGcwicyt am Stricke muss gerade so schwer seyn,daß, wenn die Stute an die Krippe rritt, oder denKopf von ciiier Seite zu der ander» bewegt, dassel-be den Strick herunter zieht. Hierdurch wirb vor-züglich verhütet, daß die Stute mit den Köthen derHinterbeine nicht in den Halflerstrang kommen kann,wenn sie sich, wie es on geschieht, mit den Hinter-füßen am Kopre oder an den Ohre» kratzt.
'Sey heftigem Frostwrtter werden die Stuten«n de» im Staüe benndlichen Trögen getränkt. EsWerden jedes Mahl zwey los gemacht, und im An-fange von dem Knechte an den Trog geführt, denni» der Folge gehen sie allein dahin. Damit die ersteUnd größte Kälte von dem Wasser entfernt wird, sowerden jedesmahl die Trüge am Abend voll gepumpt:Und ist dieses Wasser des Morgens von den StutensUsgesoffen. so werden jene >vgieich wieder mit Was»nr angsfüllt, damit es eine Zeitlang in dem war»wen Sktiile stehen und seine herbeste Äälre verlierenfw'n. Wenn die Stuten, nachdem sie gesoffen, eineEntlang gestanden haben, so werden sie zue Hallte,?doch mji ,hcen Decken, auf den Hof gelassen, undu^'t durch einen Knecht in beständiger BewegungSaiten. Hier bleiben sie, nachdem das Wetter be-lassen ist, kürzere oder längere Zeit, dann werdenjw wieder in den Stall getrieben, und die andern^taus gelassen.
. . Das Tränken bey einer hestigrn Kälte bringt'Löbliche Folgen hervor, weil die Erkältung der>t„ten unausbleiblich ist; denn nicht allein die äu»Lufk wirkt aus die aus einem warmen Stallevniinenden Pferde, sonc-ern auch das kalte Wasser'chtet durch seine Kälte, bey dem Durchgang in djeSpeiseröhre durch die Brust und m den Magen,S"°rdnungen in den Lebensverrichtungen an, dieAuiängUch sind, Keailkheiten hervor zu bringen.S'e Erfahrung hat auch gezeigt, daß bey einer an-^ltenden heftigen Kälte die sthenischei, Brustentzün.U"gen sehr häufig gefunden werd n.hi Die Stuten in den drey freyen Ställen, welchear^i einander an den bisher erwähnten Stall* ">'ien, erhalten ebenfalls täglich eine Metze Hafer,
Nur und