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Pferd.
auch zweymahl Abends, statt des Heues, Stroh aufdie Raufen geworfen wird.
Bey regnichtem, stürmischem Wetter werden dteStuten nur so lange aus dem Stalle gelassen, bisste gesoffen haben; dann werden sie sogleich wiederin den Stall getrieben.
Die Knechte müssen sowohl die Stände als denmittlern Raum iin Stalle beständig rein halten»daher wird der mittlere Raum bey dem Zusammen-kehren des Mistes, nachdem am Morgen die Streuaufgenommen worden, rein gekehrt, und alsdannmit weißem Sande bestreuet. Der Mist, den dieStuten in die Stände fallen lassen, wird mit demUrin, der sich hinter den Ständen in der Ri"^sammelt, vermischt, auf einen Haufen gekehrt, undsogleich aus dem Stalle entfernt.
Eine jede Stute ist mit einer Decke bekleid^Diese wird gleich am Morgen aufgelegt, und nn»bey dem Putzen und wenn die Stuten auf dengelassen werden, heruntergenommen; sobald sie abewieder an der Krippe befestigt sind, bekommen nihre Decken wieder: jedoch für die Nacht werden I'ihnen, und zwar am Abend nach dem Füttern U»bey dem Streumachen, gänzlich abgenommen. „
Die Stuten sind auf folgende Art inStänden angebunden. Jede Halfter, die zwar voschwarzem, starkem aber nicht hartem Leder, gemAdist, hat an beyden Selten, wo der Kinn- undsenriemrn zusammen stoßen, eiserne Ringe. A" ^Stricken, mit welchen die Stute befestigt wird, ^finden sich, und zwar an den Enden, woran ^Halfter fest gemacht ist, zuerst ein eiserner R'"g " §einem Wirbel; in diesem Wirbel sind »och A.Gelenke, und in deren letztem ein Knebel besessisAuf beyden Seiten deS Standes ist einebe in den Krippenstiel eingeschraubt, die ein ru> .Oehr hat; durch diese Oehre gehen die S'r>woran unten ein hölzernes, länglich rundesbefestigt ist. Die Stricke werden nur so 'Er-lassen, daß die Stuten, so weit ihr Stand >st, ^Futter in der Krippe erreichen können; denn ^einer größeren Länge würden die Stuten n" , ^Köpfen zusammen kommen, sich beißen und ^digen; auch könnten sie sich dann ihr Futter raAuf jeder Seite des Kopfs wird der Knebe«^ ^