572 Pferd.
die Krippen des Stalles vertheilt, hernach wirdWasser dazu gegossen und mit selbigem durchgemischt-Erhalten die Fohlen eine Zulage an Gerstenschrot,so wird dasselbe auch sogleich zu dem übrigen Fut-ter gemischt.
Wenn in allen 6 Stallen gefüttert ist, so gehtder Inecht aus einem Stalle in den andern, um dieunruhigen Fohlen, welche die andern gern von vecKrippe drängen, zur Ruhe und Ordnung zu brin-gen. Haben sie das Futter verzehrt, so weiden dieWafferrröge in den Ställen gereinigt, und frische»Wasser in dieselben gepumpt. Ist dieses geschehe"/so wird etwas Heu auf die Raufe gesteckt, undir Uhr erhalten die Fohlen das zweyte Futter.i Uhr wird, wieder etwas Heu auf die Raufe ge-worfen, worauf dann um ü Uhr daö lehre §'>"6gegeben, und darauf das Heu für die Nacht in ^Raufe geworfen wird. In der Zeit, in welchec^si^die Fohlen auf dem Hofe befinden, wird der S»'»gestreuetz und wenn sich der Mist im Stallehäuft, so wird er auf Tragen oder Bahren Hera"?
getragen.
Wenn die Fohlen aufgestellt sind, so werde»wechselswdise, so wohl des Morgens als auch "Nachmittags, wenn es kein regnichkes Wetter tsi-die auf dem Hofe befindlichen Bermachungen aelassk"'In jedem Stalle befinden sich an der außett>Wand Fenster, nicht allein um dem Stalle d»sthige Licht zu geben, sondern auch, um diedünste hinaus und die reine Lufr hinein lasse» ikönnen. „
Wenn die Fohlen einige Tage wegen sch^^iWetters im Stalle bleiben müssen, und sieheraus kommen , so laufen und springen siewohnlich herum; dadurch erhitzen sie sich leicht/ »wenn sie alsdann in den Stall gelassen werde»/ 'pflegen sie gern zu sausen, welches auf die msehr schädlich ist. Um dieses zu verhindern, wirbDeckel über den Wasscrtrog gedeckt: dieser ,,awihnlich eine Stunde auf selbigem liegen,wird er herunter genommen, und den Fohle»Freyheit zum saufen gegeben. ..-..stallt
Wen» die Fohlen ungefähr acht Tage »»l»,sind, so werden sie eins nach dem »»2""griffen, und es wird ihnen das zu lang gew»"'^^