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Pferd.
In der Mitte, wo die drey Koppeln an einan-der gränzen, befindet sich ein Schuppen, in welchen»sowohl die Fohlen als auch die Stuten stehen kön-nen. Dieser Schuppen ist in der Mitte durch eineVermachung von einander getheilt, damit die Foh-len und StUtcn nicht zusammen kommen können»auch hat jede dieser beyden Abtheilungen ihre eigeneThür.
Um vor dem Stiche der Fliegen geschützt zuseyn, stehen überhaupt alle Pferde bey heiteren war-men Tagen von des Morgens 6 oder 7 Uhr bis desAbcndS 6 Uhr in den Schuppen, so, daß sie wäh*rend dieser Zeit nicht anders heraus gehen, als bissie der Durst zur Tränke treibt: weshalb sie dennbloß bey,Nachtzeit ihre Nahrung §uf der Weidesuchen.
Bey trüben, regnichten Tagen haben die Pferdevon dem Ungeziefer weniger zu befürchten, weehalbsie sich denn auch den ganzen Tag über im Freyenaushalten; ja selbst Regen, mit'Sturm begleitet,treibt sie nur selten in die Schuppen.
In agen Koppeln sind Tränten, in welche b<»ständig frisches Wasser zufließt.
Wenn es im Oetober zu reifen anfängt, so wer*den sowohl die Fehlen als Stuten am Abend in denSchuppen getrieben, in welchem fle die in demselbenangebrachten Raufen voll Heu gest ckt finden; a>"Morgen werden sie nicht eher heraus gelassen- alsbis der Reif verschwunden ist. Wenn pav We>"/später hin regmcht, kalt und unfreundlich wird, >awerden die Fohlen aufgestallt und in die freyenStälle, nach ihrem Alter und ihrer Größe, vertheiU-
Jm Anfange, wenn sie anfgestallt sind, erhaltensie eine Zeitlang täglich , Metze, oder g Itz Hafer,nachher bekommen sie i; Metze oder 4 ttz.
Quanruin bekommen sie in drey Futtern, nähmllVdes Morgens um 6, des Mittags um n, und de» >Abends um 6 Uhr; auch werden zu dem Hafer zweyTheile, Häckcrliug gemischt. Ist die Fütterung veendigt, so reinigt der Füllenwärtec die im Stauebefindlichen Wassertröge und pumpt in dieselben >risches Wasser. .
>r> > > !'>? w'>-d >">», Hohlen e-n>as Heu au»Raufe gesteckt, und während sie dieses fressen, macvder Knecht dir «treue. Wenn sie das Heu