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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. 579

Geldaufwand von dem Unterthan erkaufte Pfer-de, zu diesem Zweck Verwender werden können.

Ein jeder Landmann muß zu seiner Wirth,schaft Pferde haben; die besondere Ockonvmieder Provinz müßte es denn vortheilhafter marchcn, Ochsen zu der Bestellung der Aecker zuhallen; wlrwvhl auch hier der Rittergutsbesitzerund reichere Landmann nicht ohne Pferde seynwird. Zst dieß aber der Fall, so wird mandoch lieber Stuten als Wallachen wählen, dadie letzter» immer nur verstümmelte Produktedes Pferdegeschlechts sind, indeß die «rstern ein«igenchümlicheS Ganze desselben ausmachen. Ue-brigene ist es auch sehr entschieden, daß dieSturen eine größere Ausdauer haben, so wie sieauch nach ärztlichen Beobachtungen weniger anKrankheiten leiden, welche die Wallachen soöfters befallen, z. B. das Verhalten des Urins.Wie oft leiden Wallachen an dieser gefährlichenKrankheit, und wie selten sieht man sie beyStuten?

Ein jeder Bauer, der z Pferde hat, kannohne Beschwerde alle Jahre ein Fohlen ziehen,vorzüglich dann, wenn er die Beschälzcic so ord-net, daß das Fohlen in einen Monath fällt, inwelchem die Arbeit nicht so gehaust ist, z. B.kvenn er die Stute im Monath März bedecken'ößl, so bekömmt er im Februar das Fohlen; indem Monath November, Dezember und Januar8 >bt es für die Pferde in der Landwirthschaftchn wenigsten zu thun, folglich kann die Stutedie z letzten Monathe ihrer Tragzeit den Re-geln gemäß geschont werden. Im Februar fälltdas Fohlen, wo die ländlichen Arbeiten nur nach

nach wieder anfangen, und die Stute auch*och 87-r4Tage geschont werden kann, nach

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