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Pferd.
kaufen, so ist es nicht auffallend, wenn manunter einer Compagnie deutscher Pferde so einengroßen Theil von Krüppeln oder ungeschickt ge-bauten Pferden findet, die sich bester in Karrenals zu dem Dienst eines Cavalleristen schicken.
Mit drey, viertehalb bis 4 Jahren, in wel-chem Alter sie an die Regimenter abgeliefertwerden, zieht das hollsteinische Pferd unsereganze Aufmerksamkeit auf such, und wirklich mußman dem größten Theile davon ein viel versp^chendes Gebäude zugestehen, aber nicht so in eunem A'ter von 7 — ro und rz Jahren.
Man kann dann annehmen, daß bald d>eHalste dieser so gut geschienenen Pferde, durchzu zeitige Anstrengung, durch die Last eines stschweren Mannes, als gewöhnlich der Cüraff^und Carabmier ist, und selbst durch die eigtMAnlage dieser Raße zu diesen Fehlern entstehdumm, oder blchd, oder spathig, oder mitlen, Piphaken oder Stollbeulen beladen ist.alle diese Fehler fallen auch dann noch, in t>eruhigen Zeiten des Friedens, bey gut genährtPferden nicht so sehr inS Auge. Ihr gebotst^Kopf, ihr schön gestalteter Hals, ihre gut § "baute Brust, ihr gewölbtes Kreuz, ihrzes Haar, ihr angenehmes Wesen überhauptVorzüge, die fast ausschließlich den hollsteims")^Pferden eigen sind, - verstecken diesewenn man sie in gingen Regimentern oder ^nigstens Compagnieweise zusammen, undoberflächlich betrachtet. Ganz anders ist eS ain der Campagne, wo sie schlechtes Futter,Wartung und wenig Ruhe haben. W>e u ^chend fallen sie dann , wenn man durch dager detrCavalleric geht,.gegen die mit pohlun ^