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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. ' 585

hannöverschen, preußischen und böhmischen Pfer-den berittenen Regimcnker auf!

Daö hollsteinische Pferd kann keine Stra-paze ertragen, es wird rauch, elend und kraftlosdurch einen einzigen fatignautcn Marsch, dessenFolgen bey jedem andern Pferde lange nicht sosichtbar sind.

Außerdem hat das hollsteinische Pferd inwohlgenährten Umständen, für den gemeinenMann ein zu feuriges Temperament. Jeht, daman sich mit der Dressirung desselben, und mitdem Unterrichte des Mannes mehr Mühe gibt,Und die gepreßte Füllung in Reihe und Glied'abgeschafft hat, weiß man diesen Fehler mehr zuverbergen. Aber wie viele Pferde wurden in ver-gangenen Zeiten wegen dieses Feuers, als un-brauchbar, als so genannte Stürmer für dendritten Theil ihres Anschaffungspreises, in denersten Jahren ihrer Dienstzeit wieder ausge-mustert.

Ein gemeines Svldatenpferd muß eher einphlegmatisches, als ein zu feuriges Temperamenthaben; ein Umstand, der die böhmischen, preußi-schen und sächsischen Landpferde zu diesem Dienstvorzüglich geschickt macht.

Der größte Theil der hollsteinischen Pferde,vorzüglich die, aus welchen die Ärrppeln der Lie-feranten bestehen, sind hollsteinische Landgestürspferve. Hat man hier diese vorrheilhafte Ein-Achtung gemacht, warum könnte man denn nichtm jedem Lande, wenigstens in einigen Provin-zen desselben, die nähmliche Zucht einführen, undLandgestüte anlegen, die gewiß keine schlechterenPferde liefern würden, als die sind, welche dieArmee au« dem erstern mit so vielem Geldauf-wand erhält? Freylich würde man die ersten

Do Jahre