Pferd. - Z8<-
Landgestüt' unter allen Gestüten das beste undvortheilhaftefte für das Land zu seyn.
Die Regierung erhält ohne viele Kosteneine genügsame Menge von Pferden, die Armeezu remontiren, der Sandmann ein Mittel, seinePferde selbst zu ziehen, und einen neuen Nah-rungszwcig, seine Umstände zu verbessern, undselbst der Marstall des Fürsten wird durch eingutes Landgestüt ohne vielen Geldaufwand, mitbraven und schönen Pferden versorgt. DasGeld bleibt im Lande, und der Staat wird beyeinem entstehenden Kriege nicht iN die traurigeNothwendigkeit versetzt, durch einen ungeheuerenAufwand Pferde durch Unterschlcifer aus demLande des Feindes, oder aus weit entferntenGegenden kommen zu lassen.
Endlich zieht noch das Land jeden Schlagvon Pferden selbst. Der Officier und der Pri-vatmann kann um wenig Geld, eben so gut einleichtes Reitpferd, wie ver Frachtfuhrmann ei-"en Karrengaul erhalten. Zn dieser Verschieden-st der Rastenerzeugung liegt mit der größteWerth eines Landgestütes. Auf jeder kleinenMesse findet man dann Pferde von verschiedenerArt, die der Bauer nach der besonderen Pferde^ssche seiner Provinz selbst erzog. Die zahlloseMenge von Betrügereyen der Roßtäuscher wirds"cht mehr so ausgebreitet, so wie ihre Zunftulbst weit geringer seyn. Der Landmann nimmt""t einem geringen Vortheil dorlieb, und die""geheueren Prellereycn hören auf.
Ferner sind die Pferde, welche der Rosskämm nicht aus entfernten Gegenden zusammen^tausch,- lind gekauft hak, an Luft, Wasser undNahrung gewöhnt. Die Thiere -bringen keinenKeim zu Kraiüheiteü mit, nicht Ünmahl Anlage
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