592
Pferd.
„Wir können aus unsern alten Dokumenrken beweisen, sagten die Bauern im Paderbor-nischen *) zu dem Obersten v. Sind, als stedieser verdienstvolle Mann zur Pferdezucht ecrmuntern wollte, die fremich nach einer etwasgennühigen Einrichtung für den Fürsten belri^den wurde, daß alle Abgaben, die wir nun wirkelich dem Herrn geben, anfänglich nur freyrvilli^Geschenke waren, nach und nach hat man lssuns zur Schuldigkelr aufgedrungen; wenn wwnun eingehen wollen, Pferde aus Zwang zu e^ziehen, und dem Landesherrn den Anspruch daf^auf zu lassen, so würden wir in kurzerkeine Pferde, kein Vieh, und nichts eigenes nwhkhaben, und endlich ganz in Leibeigenschaft ^fallcir."
Die natürliche Begierde des Mensch^sich glücklich zu machen, ist wie jede ariderTriebfeder. Ihre Spannkraft wird durch einezu großen Gegendruck, den sie nicht zu übe 'winden vermag, endlich gestört; die rastwiThätigkeit ermattet unter beständigen Fehllw' ^gungen. Der Bauer, der alle Wünsche aufS.^muß, sich frey und glücklich zu machen, 1s'?endlich das einzige Vergnügen, das dem ohnniaü)tigen Menschen übrig bleibt — die Ruh^ . ,Aus dieser Trägheit des Geistes eritsprEder Widerwille, der fast ausschließlichBauern eigen ist, gegen alle neue und bellEinrichtungen; er will bey dem Alten blecke eweil es ihn, behaglicher scheint, die Last be^.kommens zu tragen, als die Mühe des ^denkcus über noch unbekannte Gegenstand »übernehmen. der
ch ttn'erricht in der Pferdezucht v»m Oberen »«E. 4S-
,iii>