Pferd.
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Der Bauer soll immer arbeiten, aber mehrfür Andere, als für sich; dieß ist der Grund,warum so wenige mit oer Anlegung eines Land-gestüts nach einem Plane, dessen Ausführungsie ohne Vortheil läßt, zufrieden sind. Nur ei-genes Interesse weckt den Bauer, so wie derHunger den Irokesen aus seiner Ruhe. Wür-den diese Anstalten mehr mit dem Nutzen desSandmannes verknüpft, gäbe man ihm Freyheitfeine Fohlen zu verkaufen, wenn, und wie theu»sr er wollte, und schränkte man ihn überhauptin dieser Hinsicht durch nichts ein, als vielleichtdurch Yen einzigen Befehl, daß der Fürst desLandes den Verkauf hat: so würden wir in kur-zer Zeit das Landgestüt verbessert und die,Pfer-^jucht im Ganzen in dem blühendsten Zustan-^ sehen.
Viele Landlcute verlieren die Lust Pferde zu!lhen, weil man ihnen durch die EinrichtungLandgestütS Beschäler von sogenanntem wei-chein Haar, als Schecken, Zsabellen und der»^isichen, welche die wenigsten lieben, aufdringen!?ül, oder weil sie ihre Stuten von feinen Heng-sien bedecken lassen sollen, die eben so wenig znSchlage ihrer Pferde überhaupt passen, alszu erwartenden Fohlen zu ihrer Arbeje.
Der Staat braucht keine fremden Beschä-lt aus entfernten Himmelsstrichen für das Land-^siüt zu kaufen. Gute inländische Gestütpferde^r mecklenburgische Hengste von alum Schla-sind für die deutsche Pferdezucht vortheilhaf-als italiänische Krüppel oder englische Barstarde. Aber brave und fehlerfreye Hengste solltewan für das Landgestüt bestimmen, und nicht
Ausgemusterte sogenannte Herrenbcschäler, dieüber die Hälfte ihres Lebens fürstliche Stutenrechn. Ln«. ex. Theil. Pp ' belegt