Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
Seite
607
JPEG-Download
 

Pferd.'

607

trn ein gehöriges Geschick haben, auch wegenihreg schweren Körpers die schweren Arbeiten,besonders weite Reisen, nicht so gut, als Pfer-de von mittelmäßiger Größe ausstehen können.

Nicht bloß die Größe, sondern ein verhalt»uißmaßiger Bau des ganzen Körpers, besondersdem Kreuze und der Brust, macht die Stär-ke eines Pferdes aus.

Ein jedes Pferd, es mag groß oder klein>*hn, hat dennoch eine gewisse innere Güte anwelche es zu der Arbeit oder den Wirth-schaftsgeschaften, wozu es bestimmt ist, mehr^der weniger tauglich macht. Einleuchtend istdaher, daß auch bey den kleinartigen Pferdeneure vernünftige Wahl getroffen, und dabeyEbenfalls der vorhin bemerkte geschickte Bau ih»ktü Körpers in Erwägung gezogen werden müsse.. Dieser geschickte Bau des Körpers verur«>acht es nicht selten, daß ein kleinartige- Pferd^ großartiges von einem ungeschickten Baue" der Arbeit weit übertrifft. Ein großer Theilrr polnischen Pferde, besonders aber die söge»annten Litthauer, können einen jeden hiervonüberzeugen.

t^ . H'.er kommt nun sogleich die Frage in Be«sen ^ Erichen Gegenden ein Landwirth, des-Nv ES nicht ist, den Abgang seiner

Ulrthschaftspferde durch eigene Zucht zu er-irtzen, die besten und geschicktesten Zugpferde,iowohl groß- als kleinartige zu suchen habe? —«ur die märkischen und pommerschen Landwirtheund die in Hinterpommern gezogenen Pferde»ur Wirthschaft sehr zu empfehlen. Auf den^lehmarkten der in Hinterpommern gelesenen^tadt Belgard werden dergleichen einjährigesauen m großer Menge zum Verkauf gebracht.

Äie