6o8 Pferd. '
Die Brucheinwohner an der Rehe, Marke undOder kaufen selbige in diesem Alter haufenweisezusammen, erhalten sie bis in das Ate oder 4 teZahr mit ihrem nahrhaüen Heu und Grase,und bringen sie dann wieder auf die Markte !verschiedener Städte, woselbst man sie schon »"brauchbaren Stande erhalten kann. Diese Artvon Pferden hat nicht allein die zu einem tüch-rigen Wirthschafcspferde erforderliche Stärkeund Größe, sondern die Erfahrung hat gezeigt,daß sie auch sehr dauerhaft sind.
Sonst sind die mecklenburgischen Pferdeebenfalls von sehr dauerhafter Art, und dahetzur Wirthschaft vorzüglich tauglich. Sie stehe"aber höher im Preise und sind in größerer AN'zahl nicht leicht zu haben.
In Böhmen gibt es einen dauerhaften "twsich zu den Wirkhschaftsarbeirenden sehr w^hschickenden Schlag von Pferden. In dem »b^ren Theile von Schlesien findet man dieselbe"schon häufig, uns ein jeder, der sie bekomme"kann, versorgt sich gern damit.
In diesen genannten Gegenden werden ^züglich nur große Pferde gezogen. Ein 2"" *wirth, der kleinartige Pferde gebraucht, und iche in seinen Gegenden in der gehörigentigkeit nicht bekommen kann, wird wohl thun,wenn er die polnischen und lithauischen Pl^dazu wählt. e
Die äußere Schönheit eines Pferdes,von den Roßtäuschern so hoch angeprieien 'auch sehr hoch bezahlt zu werden pfiegt,einen pfcrdekaufenden Landwirth nickt bleuweil sie zu dem Zwecke, wozu er die P^r e 9braucht, nichts beyträgt. Feine Schenkel, ^ ^köpfe, wohlgebaute Hälse und dergl. s""