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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

den. Für Pferde gerath er indeß selten so gui,als wenn ein treuer Knecht, der für sein Ge-spann besorgt ist, es selbst verfertigt.

Die Pferde mit Garbcnhäckcrling zu fut-tern ist eine der schädlichsten Mißbrauche, dienur in einer Landwirthschaft angetroffen werdenkönenn. Ein Landwirth kann bey dem Garbenhäk-kerling das für die Pferde bestimmte Futtermaßniemahls richtig bestimmen, weil es sich nichtübersehen laßt, wie viel eine Garbe an Körnernenthalt. Bey dem vorhin erwähnten Mengefut-ter fallt der Garbcnhäckcrling natürlich weg. §>"Pferd braucht zum Häckerlinge täglich kaum ei-ne halbe Garbe. Wenn nun z. B. vom Rockenwenigstens zwey Garben auf ein Pferd gegebenwerden müssen, so ist die daraus entstehendeVerschwendung des Strohes einleuchtend.

Man findet auch in solchen Wirthschaften,wo diese verwerfliche Methode eingeführt ist,daß die Knechte sich nicht mit Schneidnng derganzen Garben abgeben, sondern nur die Ach-renenden zu Häckerling nehmen, das übrig*Stroh der Garben aber den Pferden unter-streuen oder sonst in den Mist werfen. Wennbey i2 Stück Pferden täglich nur iz GarbeNauf diese Weise verschwendet werden, so machtdas im Ganzen einen großen Schaden, und dasübrige Vieh, welches mit vom Rockenstroh lebt,z. B. die Schafe, leiden am Ende sehr darun-ter.

Die Graspfcrde werden bekanntlich dASommer über auf die Weide getrieben, wo stgewöhnlich auch wahrend der Nacht bleiben-

Hierbei) wird nun zuvörderst vorausgesetzt, dan

sie reichliche Weide und Gras haben müssen,weil sie sonst bald unvermögend werden wür-