Pferd.
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ches entschuldigen könnte. Viele binden die ein-mahl gemachte Streue des Morgens wieder auf,legen sie den Pferden des Abends wieder unter,und fahren damit so lange fort, bis sie zu ei-nem Mistklumpen geworden ist. Es ist aberleicht einzusehen, daß hierbey der Hauptzweckverfehlt wird, welcher darin besieht, den Pftr,den eine reinliche Streue zu verschaffen. DiePferde müssen daher alle Abend eine frischeStreue haben, wenn sie wohl gewartet werdensollen. Man lasse dieselbe den ganzen Tag liegen,Und werfe sie erst den folgenden Abend, wenn^ frische Streue gemacht werden soll, auf denMisthaufen, wenn man eS zu umständlich fin-det, die Pferde mit solcher Sorgfalt zu behan-deln. wie es in den Gestüten und Marställenüblich ist. Hierdurch wird man zu gleicher Zeite>nen dopelten Endzweck erlangen; denn einmahlbekommen die Pferde täglich ein frisches Lager,und demnächst wird auch die Menge des Mistes^sehnlich vermehrt.
Die Wirthschaftspferde leiden in Ansehungd^ Lagers wohl nirgends mehr, als auf weitenWeisen. Die fremden Ställe, besonders auf denDörfern, sind nicht allein selten ausgehöhlt, son-^rn die Pferde müssen gewöhnlich auch ihre^uheftelle auf dem Miste anderer Pferde neh-Uten. Es wäre daher keine Verschwendung,Ann man den Knechten bey dergleichen weitenDessen einige Groschen zur Erkaufung des nö-tigen Srreustrohes mitgäbe, wenn man nurversichert seyn könnte, daß die Knechte aus Lre-°"lichkeit dieses Geld nicht versauf, n, und diePferde dennoch im Kolhe liegen lassen würden.. Zu der guten Pstege und Wartung
H *r Wirthschaftspferde gehört auch die richtige««chn. Lnc. VX. Theil. SS
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