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wenn man das trockene Futter der Pferde mitsolchem Leinkuchenwaffer anfeuchtet. Die Pfervefressen und saufen darnach viel begieriger, undnehmen auch besser zu, und bekommen ein glän-zendes Haar. In Ermangelung der Leinkuchenkann man sich auch der Oehlkuchen von ausg^preßlem Rapssamen bedienen.
Der bekannte Waid ist mit den Lein» undRübiamenkuchcn von gleicher Wirkung, tveriNer nähmlich noch in dem Ballen ist. Man bindetzu dem Ende etwa ein Pfund davon in eiltleinenes Söckchen, wirft solches in den gewöhnlichen Tränkeimer, und laßt die Pferde davollsaufen, so lange es nöthig ist. Besonders wirdder Abgang des Kropfes dadurch merklich bef^derc, und das damit behaftete Pferd in kürzet sZelt davon befreyet. Viele behaupten, daßhierzu nur solche Waidballen nehmen müßt,welche noch mcht eingekalkt worden. Andere ^indeß der Meinung, daß der wenige Kalk',cher sich etwa in den Waidballen befindet, de"Pferden nicht schädlich sey.
9. Eine öftere und gute Streue ist de" !Pferden überhaupt sehr nützlich und besonderdenen, welche des Tages durch schw.'re Arbeit^ermüdet werden. Denn nicht bloß durch Futtrksondern auch durch die Ruhe werden die verlo-renen Kräfte wieder ersetzt. Ist das Lager sAkothig, so legen die Pferde sich lieber gar nichnieder, und wenn sie es thun, so kann es ihneuals sehr reinlichen Thieren nicht gut bekomme^so wie auch die Knechte bey der Reinigung tve >mehr Mühe haben. . ^
Ganz ohne Streue laßt man die Ackerps ^de wohl niemahls, es müßte denn ein ganzsonverer.Strohmangel portzanden sepn^ Per ^