Pferd. H4?
Hitze und Ungeziefer. Ein guter und bequemerPserdestall muß daher billig von der Beschafft,!»
- heit seyn, daß er im Winter warm halt, im Som-Nier aber kühl und luftig ist.
Die Warme eines Stalles beruht haupt-sächlich auf feste und wohlverwahrte Wände,wodurch weder Wind noch Werter drrngenkann. Ein Stall mit ausgemauerten oder dop-pelt verkleideten Wanden wird den Pferden imWinter die nöthige Wärme verschaffen können;zumahl da die Pferoe durch ihre Ausdünstungenden Raum, wo sie stehen, schon zu erwärmenPflegen. Eben diese festen Wände halten aberauch im Sommer das Eindringen der äußerenwarmen Luft ab. wie man dieses bey allen Ge-bäuden wahrnimmt, die dicke Mauern haben.Kann man einen gemauerten Pferdestall haben,so ist derselbe sowohl im Sommer als ,m Win-ker der bequemste und beste.
Die Pferdestalle können auch durch wdhkZugebrachte Fenster oder Luken im Sommer kühtUud luftig erhalten werden, die man aber imWinker wohl verwahren muß. Im übrigen istb«n Pftrdestallen eine solche Lage zu geben,die heiße Mittagssonne im Sommer nichtuuf die Zhür derselben scheint, indem dadurchb'e Hitze im Stalle verdoppelt und das Ungezie,>er in Menge herbey gelockt wird.
Zn Ansehung des Innern eineL guten Pftk-bestailes muß theils auf eine richtige Einrhei-lung der Räume oder Stande, theils auf dessenPflasterung mit hartgebrannten Ziegeln, theils^uf eine bequeme Gelegenheit züm Häckerling«schneiden Rücksicht genommen weiden.
Eine richtige Abtheilung der Räume für je-des Gespann ist deshalb nützlich, weil die nicht
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