Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

sonders wenn es nicht die rechte Lage hat, kön-nen hier nicht berührt werden, und sie macheneine eigene Wissenschaft der Noßarzte aus. Ausdiesem Grunde hielte ich es für überflüssig bei-der Beschreibung der großen Gestüte mich hier-auf einzulassen, weil ben denselben gewöhnlichein eigner Pferdearzt angestellt ist, der den Thie-reu in diesen Fallen Hülfe leisten kann. Da ichgegenwärtig aber von der Pferdezucht handele,so wie sie von Gutsbesitzern, Bauern und an-dern kleinen Landleutcn betrieben zu werdenpflegt, so scheint es mir angemessen zu seyn, die-sen Gegenstand mit einigen Zeilen zu berühren-Eine Stute geht bekanntlich n Monathelind einige Tage (8 oder 10 ) darüber, bisweilenauch wohl ein ganzes Jahr, wenn sie nur kü>mmerlich ernährt wurde. Ob die Zeit derderkunfr bey einer Stute nahe sey, erkennt mandaran, wenn um die Warzen des Eutersum weißliche Tropfen, welche wie Harz ausstthen, hervorkommen, und wenn man dieselbeabwischt, immer wieder frische sich hervorvra^gen, worauf mehrentheils das Füllen, ehe ^Stunden vergehen, da ist. Andere Stuten ^kommen auch, kurz vorher, ehe sie füllen, ^schwollene Flanken und Füße, welche Gesch>^'.sich aber bald nach der Geburt wieder verzi^'Daß man auf dergleichen Stuten in den letzt?"Tagen ihrer Trachtigkeit genaue Obachtmüsse, darf wohl kaum erinnert werden,jeder Landwirth weiß, wie nöthig dergless^Aufsicht bey allen Arten von trächtigemist, und wie oft ein solches Thier bey derburt menschlicher Hülfe bedarf. Nicht wen>s^muß ein jeder darauf bedacht seyn, daß dcrgchen Stuten in der letzten Zeit nicht kurz 1 ^