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fo müssen solche behutsam abgelöset werden, weilsonst hieraus üble Folgen entstehen, und dasHüllen Schaden an den Hufen nehmen, oderden Huf wohl gar verlieren kann.
Wenn die Stute ihr Hüllen liegend zurWelt bringt, mithin die Nabelschnur nicht so,als wenn sie stehend füllet, von selbst abreißt,so muß solche ungefähr zwey Querstngcr breitvom Leibe unterbunden, und alsdann eben soweil vom Bande ab, nach der Mutter zu, ab-geschnitten werden; der Bindfaden zum Abbin-den darf aber nicht zu schwach seyn.
Im Fall die Nachgeburt zu lange bey derMutter bleibt, nehme man einige Stück Man-goldwurzeln (ksts vulßaris I..) oder sogenannterothe Rüben, koche dieselben bis sie ganz weichstnd, und gebe alsdann von diesem Wasser derScute l Nößel oder ^ Kanne etliche Mahlehinter einander, so wird die Nachgeburt inKurzem abgehen.
Wenn das Füllen so ungeschickt seyn soll-te, das Euterseiner Mutter nicht von selbst zu su,chen, oder die Mutter wollte solches nicht sau-gen lassen, welche beyde Fälle sich bisweilen er-eignen: so muß mau einige Mühe anwenden,und das Füllen an das Euter zu bringen suchen.Und die Thiere nicht eher verlassen, bis sie ein-ander angenommen haben. Daß man im Noth«solle eine Stute auch mit der Peitsche bewegenkönne, ihr Füllen zu saugen, ist oben bey denrahmen Gestüten schon gesagt worden.
Man muß den jungen Thieren ferner dieetwas dicke und zähe Milch der Mnttcr nichtentziehen, und solche auömclken, wie es mancheuns Unverstand bey Kühen und Pferden thun;sondern man muß die Füllen diese Milch sus-
L t u. saugen