664 Pferd.
saugen lassen, weil sie eine Arzeney für dasselbeist, und den Darmkanal von dem zähen Unsla-ihe reiniget, den ein junges Thier mit auf d>eWelt bringt. Sollte dieser sogenannte Erbkochvon dem Füllen nicht abgehen wollen, so gebeman ihm ein Klystier, welches aus gekochte'"Leinsamen, worunter nachher, wenn er durch e>"Tuet' gedeihet worden, * Pfund Leinöhl und el"paar Lo-H gemeines Kochsalz gethan werden, be-stehen kann, so wird auch dieses Uebel gehobenseyn.'
Uebrigens muß man eine solche Mutierst^te, eben so wie andere Thiermütter, nach ^Geburt mit gutem Firtter und Tränkung,heißt die ersten Tage mit milchwarmen Wasiec,worin etwas Rockenmehl gerührt worden, ^sorgen, weil von guter und schlechter Nahr"!^ ^die Menge und Güte der Milch, und von dich !wieder das gute Aufkommen des Füllens abhä"?'
Ist ein Füllen zu schwach, selbst an st""Mutter zu saugen, so muß die Mutter aiisgmolken, und die Milch dem kranken FüllenZeit zu Zeit eingeschüttet werden. GehtStute zu Grunde, so sucht man das Fülle" " 'einer andern säugenden Stute unterzubring^denn das Auffüttern mir Kuhmilch hatgute Art. ^
Was die Sängezeit der Füllen betrifft,^sind die Meinungen hierin sehr verschieden;besten ist es wohl, das Füllen fünf bis f, ^11,halb Monate an der Mutter saugen zuund es alsdann abzusehen. . . ^
Hat man sein Absehen auf frühzeitige >8len gerichtet, welches einige für das beste h"so wird die Absehungszeit am Ende des -st hoder gegen die Mitte des Augusts eintreten, ^