Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

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zwar so, daß wenn sie einmahl durch harte Be-Segnung stöccig gemacht worden sind, sie solchesni» vergessen; und eben so verhalt es sich um-gekehrt mir einer guten freundlichen Behandlung.

Wenn die Füllen drey Jahre zurückgelegthaben und ins vierte gehen, so fangt man end-lich an, sie zu ihrer künftigen Bestimmung vor,zubereiten, und sie zur Arbeit mit anzuführen;da'? heißt aber nicht etwa zu schwerer Arbeitzu nehmen, denn vor ihrem vierten Jahredürfen sie nicht zi,m ordentlichen Fahren undSeiten angehalten werden, sondern man legtchnen nur dann und wann ein Gebiß ins Maul,lngleiche,, einen Sattel und anderes Gelchirredamit sie alles gewohnt werden. Eben sokann man das Aufsitzen öfters probieren, aberNicht vor dem vierten Jahre ordentlich reiten-n^erl ein frühzeitig zum Reiten gebrauchtes ?hierlchr leichr einen eingebogenen Rücken bekommenkai.n. welches ein großer Uebclstand den einemPttrde jsi.

Wenn man von seiner Stute schöne Hengst-füllen bekommt, welche theils wohlgebildet, theilsMön von Farbe sind, so müssen dieselben mirfrucht aufgezogen, nicht gerissen, sondern zurkünftigen Nachzucht aufbehalten weroen. Ebenw verfährt man mir schönen Stuten, indemdieselben nicht verkauft, sondern ant aufgezogen,k>nd alsdann mir schönen Hengsten belegt wer»wovon man nachher noch schönere Füllen

ehalten wird.

j Gegen das Ende des dritten Jahres fangt

! alsdann an, dem Füllen kleine Portionen

^afer mit zu geben, und wenn dieselben guteWerde haben, so ist es hinreichend, wenn mani Stück täglich A 7^ 4 Pfund Hafer und

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