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Pferd.
Von dem zerstoßenen Zucker streuet er so>gleich etwas auf den Abschnitt, läßt alSdan»auf dielen von dem Wachse, welches er auf eunein von den heißen Messern fließend macht, s»viel abtropfen, bis die Wunde, sowohl dadurchals durch die vom Brande entstehende Rind^gegen das Bluten, wenn nun die Bremse abgttnommen wird, hinlänglich gesichert ist.
Zwey Messer hat man darum gern, daniüman, im Falle, daß das eine zu kalt werde»sollte, gleich ein frisches bey der Hand habe.
Auf eben diese Weise wird alsdann auchmit der andern Hode verfahren, und wenn auchdiese gehörig abgebrannt werden, so wird übs»genö eben so, wie bey der ersten Art der 6»'stration verfahren, nähmlich der Hodenbeucel ^mit Essig, Wasser und Salz rein au6gewaschc»c ^
das Pferd seiner Bande entledigt, und das !
sehen der Wunde auf die bereits oben beschc^'bene Art täglich wiederhohlt, bis das Psi^völlig geheilt ist.
Die dritte Art der Castration durch ^Abbinden wird folgendermaßen unternomm^Nach geöffnetem Hodensack werden die Sa>»^gefaße mit einer dünnen seidenen Schnur abg^bunden, und die Hoden alsdann nicht garnahe an dem Knoten des Fadens abgeschnitss"'
Der Schnitt wird alsdann mit einer warm^Salbe, welche aus Hirsch- oder anderem Tals' jmit Terpenthin vermischt besteht, geschmiert, dHodensack mit Wein und Oehl auSgewascm cund mit de.m Bestreichen und Waschen so^ 'ge fortgefahren, bis die Wunde geheilt ist-kann sich aber auch bey dieser Art ZU'Nschen der Wunde des oben beschriebenen 'mir Wasser und Salz vermischt, bedienen. ^