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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Das Schweifstuhen oder Englisiren derPferde ist jetzt auch in andern Ländern, als inEngland, zur Mode geworden, und wird, migrachtet diese armen Thiere ihren Schweif seh"nöthig gebrauchen, häufig nachgeahmt. An sichist diese Mode allerdings nicht zu billigen, niibein guter Schweif ziert ein Pferd mehr als einnoch so gut pürzelnder Stumpf. Doch, das isteine Sache, die von dem Geschmacke eines st*den abhängt, und die hier unberührt bleibtkann. Hier kommt es nur darauf an, wie beydieser -Operation zu Werke gegangen werde"müsse, um ein Pferd gehörig zu stutzen.

Die Engländer haben die Gewohnheit, ^re Pferde, sie mögen zum Reiten oder Fahrenbestimmt seyn, im zweyten oder dritten Jahre j"stutzen. Sie geben vor, daß wenn solchesdiesem Alter geschähe, die Pferde alsdann wArere Stärke im Rücken bekämen, weil sie "ichsoviel Schwanzrübe und Haare zu Unterhalts"hätten. Ob dieses Grund Habe, läßt sichmit Gewißheit sagen, gleichwohl hat es eiEWahrscheinlichkeit, wenn die Pferde in deinnannten Alter englisirt werden, welches auf "'Fälle besser seyn muß, als wenn sich einschon völlig ausgelegt hak, und alsdann erst 8^stutzt wird. Es ist auch mir weit mehrererwalt verbunden, wenn ein fünf, sechs und «Erere Zähre altes Pferd erst englisirt werden 1^Diese Operation wird auf folgende 'unternommen. Entweder man läßt das Ps" .«ach der oben beym Kastrieren angegebenenvuf die Erde werfen, oder man bringt es wnen Nothstall. Erwählt man letzteres, so werdein Pferde, wenn es in den Nothstall geb^worden, die Füße beseligt, damit es dem