Pferd.
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wird. Bey alteren Pferden müssen aber dreyEmichmcie, zwey bis drey Zoll aus einander,gemacht, und jederzeit die Sehnen entzwey ge-schnitten werden; diese müssen auch, wenn siewährend der Operation hervorkommen, nnr einerscharfen Schwere abgekürzt, aber nicht heraus*gezogen werden.
Zur Blutstillung und zur Heilung bedieneman sich eines guten unten beschriebenen Wund*balsams, und zwar folgender Gestalt: Manmacht entweder von geschabter Leinwand oder vonnicht zu grobem Flachs sogenannte Comprej,sen, trankt dieselben hinlänglich in dem Balsam,füllet alsoann hiermit die Wunden gehörig aus,und verbindet dieselben hernach mit alter Lein-wand. Beym Verbände muß man darauf sehen,daß Verleibe nicht zu locker und auch nicht gar. zu fest gemacht werde; denn im ersten Fallewürde das Blut nicht genug zurück gehaltenweroen, woraus also eine Verblutung entstehenkönnte, und im zweyten Falle könnte eine Eul*zü 'dung eintreten.
Wenn der Verband fertig ist, so wird derSchweif nunmehr mit zwey an denselben befe-stigten Schnüren an den Gurt auf beydenSeiten so zurück gebunden, daß er nicht schiefgeteilt werde, auch eine solche Richtung bekom-me, wie man sie verlangt.
Die ersten 24 Stunden muß das Pferdganz kurz angebunden werden, damit dasselbesich nicht legen, den Schweif verrücken, oder denVerband locker machen, und die Wunden aufsneue zu bluten anfangen können. Nach Verlaufdieser Zeit muß nach dem Verbände gesehen,und er etwas locker gemacht werden, weil derSchweif jetzt geschwollen ist, mithin der M"