Band 
Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Ferner darf diese Operation ebenfalls nichtim Sommer bey großer Warme, sondern ent-weder im Frühjahre oder im Herbste vorgenom-men werden.

Zu einer guten Wundsalbe, welche beydieser und anderen Gelegenheiten gebraucht wer-den kann, gibt Herr von Sind folgende Vorsschrifr: "

Thue in eine Pfanne oder Becken 4 PfuiwVaumdhl, und mische ein halb Pfund Blrywciß u»o^ Psund Gold- oder EUberglätte mit ; Maß Was-ser darunter. Thue alles in einen irdenen Tom-welcher unten zugespitzt zugeht. Rühre und mischealles kalt wohl unter einander, und klopfe es eineViertelstunde lang mit einem starken hölzernen Spa-tel. Stelle alsdann den Topf auf ein gutes Koh-lenfener, rühre ohne Unterlaß, damit die Materie»allezeit vereinigt bleiben, und wenn es kocht, nichtübergehen. Das Feuer muß allezeit gleich seyn, unddie (iomposition muß so lange kochen, bis sie nichtmehr aufsteigt; alsdann ist es ein Zeichen, daß dasWasser völlig abgedampft und verraucht ist, welchesin anderthalb Stunden geschehen kann. Wenn die-ses geschehen, so nimm den Topf vom Feuer, U>>dthue ; Pfund klein geschnittene« Wachs dazu, u»drühre es unter einander. Alsdann muß man berei-tet haben 1; Psund von alter sauberer Leinwand >»einem Mörser zu Pulver gestoßene und durchgesiebteFasern, kiese thut man in die Composition mit bUnzen reiner pulverisirter Myrrhen und einer UnzeAloe in Pulver. Man thut alles noch über dasFeuer, läßt es unter beständigem Umrühren «loch ei-ne Viertelstunde kochen, und fährt damit fort -Urühren, bis die Salbe kalt ist.

i/Iothställe für Pferde.

Das nöthigste Geräth bey der Heilung äu-ßerlicher Verletzungen, beym Beschlageii unruhuger Pferde, bey Operationen und allen in dasGebiet der Chirurgie gehörenden Heilarten tst