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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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fraulichsten sehen kann. Dergleichen sind inDresden bey der Anstalt zu bekcmmen.

Ein Pferde nothftall nach dem Muster des-jenigen, der bey der Thierarzeneyschulein PotiS befindlich ist. Fig. 6439 — 46./).

Der im nachfolgenden zu beschreibendeNothstall zeichnet sich durch manche Nebenvorerichtungcn aus, die darauf abzwecken, auch dasunruhigste Pferd von jeder Größe nach allenTheilen beliebig befestigen zu können, und eSdabey vor Beschädigungen zu sichern. Die Be-trachtung seiner Theile wird Pferdeliebhabernund allen, die mit Pferden zu thun haben, in-teressant und nützlich seyn.

Dieser Nothstall besteht, wie gewöhnlich, ausvier Pfosten, Fig. 6441 — 42 /r. und Fig. 6444-die sich von den vier Ecken des länglichen Vierecks,welches man auf ebener Erde für dieses kleine Ge-bäude beschreibt, wagerecht erheben. Man gibt die-sen Pfosten oder Ständern, die durchaus.viereckig, seyn müssen, eine Stärke von 7 Zoll y Linien, oderwenigstens 7; Zoll. Sie werden so gestellt, daß zweyihrer Zeiten die Winkel des länglichen Vierecks u>"mittelbar berühren, die beyden andern aber mit s«^bigen parallel laufen.

An ihrem Obertheile werden diese Pfosten durchBalken oder Riegel mit einander verbunden, (?'L 1 . Fig. 644c. 6442.) deren untere und obere Se>^die nähmliche Stärke hat, als die Ständer, die aberzehn Zoll-drey Linien, oder wenigstens zehnhoch sey» müsse», um ein Gesims von Zollerhalten, welches außer der Zierde die Absicht hast

eist

') S. Versuch über die Bandagen, und die bey den ä>>ßcrlichcn Krankheiten der Pferde i»w der »ierfüß^"Thiere überbaust schicklichsten chirurgische» Vorrichtung^'Dom Herrn Bvurgelat, «hemahl» Director der frästzöfischen Vieharzeneyschulen. Au« dem Franzss. M>cKurfertafeln. Berlin, bey tagarde. ijoi. 14- S. i--4 st.