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man will. Weil sie sehr niedrig im Preise sind,so hat ein oft nicht sehr bemittelter Mann an5>s,oQO Pferde. Es gibt Paßgänger, Trabgän-ger, und noch eine dritte Art, die zwischen Trab*und Paßgängern das Mittel halten, und vonden Spaniern kassitroles oder lVlarekmcholesgenannt werden. Sie bleiben das ganze Jahrauf dem Felde, ohne anderes Futter zu haben,als das um sie her wachsende Gras. Manch*mahl nagen sie auch an Baumreisrrn, und so*gar auch an dürrem Holze. Wenn im Winterdas Gras welkt, so welken sie auch ab, und ihr«Farbe wird dunkler; wird das Feld wieder grün,so nehmen sie auch wieder zu, und bekomme»ihre alte Farbe wieder. Ihrer Tugenden sindviel, nur daß sie vor jedem neuen Gegenständescheu werden. Beschlagen laßt man die Pferdein Paraquai nicht, denn ein Hufeisen würdemehr kosten, als das Pferd selbst. Die Reit*Pferde ziert und vertheuert vorzüglich ein langerund dicker Schweif. Eö würde sich daher auchder elendeste Mohr schämen, auf dem prächtig*slen gestutzten Engländer zu reiten. Eines äst*dem Pferd den Schweif abhauen, ist hier t»?empfindlichste Rache, und eines der ärgst?»Schimpfwörter Radon, d. i. ein Pferd oh"eSchweif.
Man fängt diese Pferde daselbst gewöhn* ,lich wie die Elephanten. Man treibt näh>»i'thganze Schaaren derselben in Gehege, die vornsehr weit sind, und hinten immer enger werden-Hier schließt man die wilde Pferde ein, »nlaßt sie eine Zeitlang hungern, bis man sie weg*führen kann. Einige Reuter können in wenig?Togen mehr als Tausend fangen. Dobrizhos? *