In der großen Tartarey, besonders auf derSeire des Äaspischcn Meers, bedient man sich,um wilde Pferde zu fangen, einer gewissen Gat-tung Raubvögel, die es in dem Lande häufiggibt. Diese werden von eigenen Leuten eigendsharz« abgerichtet, daß sie dem Pferde auf denHals fallen; und während solches sich bemühtund abmattet, sich seiner Bürde zu entledigen,tvwd es von Menschen gefangen. Diese wildenPferd« sind von einer solchen Geschwindigkeit,daß sie s^si dx,u PfMe des geschicktesten Ja-hers entkommen. Sie ziehen in großen Haufenherum; und wenn sie zahme Pferde antreffen,so dulden sie solche nicht unter sich, und nöthirgen sie zur Flucht. Der Abbruch au Nahrung,-Trank und Schlaf ist das beste Mittel, diesewilden Pferde, die unter dem Nahmen Wild-sange bekannt sind, zahm und gelehrig zu ma-chen. In f>,rzer Zeit verlieren sie dadurch die^dec der Freyheit, und sie vergessen sie sogar,haß, wenn sie zufälliger Weise auch ganz inHreyheit kamen, sie dennoch die Wildheit zumAchten Mahl nicht wieder annehmen würden.
erkennen ihre Eigenthümer und Wärteruhr gut, und lassen sich durch deren Zutritt undL>urus leicht fangen. Ein Beweis, daß diese^Ywre, so wie das ganze Pserdegefchlccht, von'^^ aus sanft, und aufgelegt sind, sich miten Menschen vertraut zu machen, mit ihnenzu wohnen, und ihnen Unterthan zu seyn.
Nach»