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die Gestütsdienerfchaft, wie es auf anderen Gestü-ten üblich ist, Rindvieh halten dürfte.
Das; die Leute auch nicht einmahl Hühner hal-ten dürfen, mag wohl von dem alten Äorürtheileherrühren, da man glaubte. Federn und Hühner-kc-tl) seyen den Pferden tivtlich, welches aber neue-re Versuche und Erfahrungen widerlegen.
Den Koftenerkrag besorgt die Churfürstliche Hof-kammer zu Neuburg. Der Hafer wird von dcitherrschaftlichen Hassen geliefert, das Stroh um baa--res Geld erkauft; und das Heu und Ohmd selbsteingeheimßt. Das ganze Gestüt soll jährlich zwischenZ» und 40 raufend Gulden kosten, u»d da dafür nur40 höchnens 50 Fohlen beyderley Geschlechts jährlichaufgestaut und erzogen werde», so kommt jedes Stück,bis eS vorjährig ist, auf 700 Gulden zu stehen.Diese Einrichtung ist wirklich ,chr kostspielig- und ichzweifle nicht, daß durch Rindvichzucht und genauereBerechnung der einzelnen Erfordernisse, dieser Auf»wand merklich verringert werden könnte.
Bey dem Gestüt ist auch eine kleine, enge, mit.tiefem Sand beschüttete, bedeckte Reitschule. Ausdieser läßt man des Winters dir Beschäler, welchedaß ganze Jahr hindurch im Gestüte bleiben, (einUmstand, welcher ebenfalls den Aufwand vermehrt,)da die Beschäler nur Z Monathe Dienste thun, undy Monathe müßig stehen, und die Z und 4 jährigenFohlen an der Eorde laufen.
Wie die Pferde bey dcrReikerry gewartetund gefüttert werben sollen *).
Wenn mehrere Reiterpfcrde in einem Stalltstehen, wobey immer eine verhältnißmäßige Stall-wache seyn muß, so macht selbige vorher, ehe
die
') S Bouwknghausen's Taschenbuch 17s«, S.;r fl.-7Diese Vorschrift ist von den, vormahlige» HerzoglichWürtembergischen General, Baron von Harling zuerst ent-worfen, und iiernach vermehrt als ei» Anhang zu denkExercier - Reglement für die Reiterey der ehemahlige»Schwäbischen Äreistrupven beygefügt worden. Da dieOrdnung und Pünktlichkeit »n Warten und Füttern derPferde bey der deutschen Reitercy von jeher vorzüglich-ut war: so wird man von dieser Anleitung immer eine«guten Gebrauch mache» könne», wen» auch viele sonst«»-LinlichtuMu m den neuesten Zeiten verändert worden M.