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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd. ?6l

umständlich) und mischt sie sodann mit Häcker-ling, der aus Stroh und Ohmt geschnitten ist.Wenn man ihnen einige Zeit lang weniger an-deres Futter und Wasser gibt, die klein gesto,Heuer, Turnipsen aber unter Kleven mischt, so ge-wöhnen sie sich nach einiger Zeit daran, daß sietäglich ungefähr iO Pfund fressen. Cin Mor-sn, Landes gibt bey mittlerem Ertrag für sechsZugpferde auf etwa 4 Monathe Futter. Diebeste,Art dieser Rüben, die man in dieser Hin-sicht vorzüglich zum Anbau empfehlen kann, istb>e grüne schwedische, dann sie ist zarter undsüßer als jede andere, und hat noch dabey dengroßen Vortheil, daß ihr die strengste Kalte nichtsschadet. Außerdem erfordert sie keine besondereSorgfalt im Anbau, ausgenommen daß man sie3 bis 4 Wochen früher säet als die anderen Gat,tungcn, nähmlich gegen das Ende des MonathsMay. Ja selbst Kutsch- und Reitpferde,'dieman in England mit Turnipsen fütterte, ver-richteten ihren Dienst, wenn er nicht übertrie-ben war, sehr gut, wenn man zu diesem Futternur ven Z,en Theil des gewöhnlichen genommenhat. Pferde, welche aber einmahl ganz an dic-stv Futter gewohnt sind, müssen wenig an an«dcre Orre kommen, und gleichsam immer ein-httMlsch bleiben, weil die veränderte Nahrungsie gern krank macht.

Allerley

kun'gen

vermischte Notizen und Bemer-über Pferde und Pferdezucht.

Die Castration oder das Wallachen derPferde ist eine sehr alte Erfindung, schon Moy-ses und der Carthager Mago, wie Columellasagt, erwähnten dieser Operation.

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