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Diese essen sie frisch, und sparen das übrigeFleisch auf den Winter. Ihr Getränk istPferdemilch.
Ein tartarischer Fürst hat öfters dreyßigMilchkämmern von Pferdemilch auf einer Tage-reise von seiner Residenz, und aus jeglicher er-halt er täglich Milch von ivo Pferden. Einigesollen sogar an 10200 solcher Melkpferde ha-ben. Die Art die Pferde zu melken ist folgen-de: sie binden die Füllen an ein langes Seil,das zwischen zwey in die Erde gesteckte Pfählegespannt ist. Die Stuten kommen alsdann ZUihren Fällen Hin, und lassen geschehen, daß mansie melkt. Bezeigt sich aber eine beym Melkenunbändig, so bringt man das Füllen unter sie,daß es eine Weile sauge. Hernach thut m>Mes aber rvwder hinweg, und ern anderer Tarlakkommt, und melkt die Stute.
Auch die Kalmücken Und Tungusen liebendie gesäuerte Pferdemilch, als ein angenehmesGetränk. Sie heißen es auf kalmückisch Tshiga"-
Käse von Pferdemilch ist gar nicht sie",aber sehr süß, und erfordert viel Salz, um ihuscharf zu machen.
In dem Gebiete Korchin der Mongolenbrennen die Einwohner, statt des Holzes, wel-ches daselbst rar ist, Pferde und Kuhmist, d"»sie zuvor an der Sonne dörren. : ,
Die Engländer geben ihren Pferden nachstarken Strapazen, bey Verkälcungen, trockenemHusten und trüben Augen gewisse Pillen, wo-von sie viel Wesen machen, und die unter demNahmen Diurelische Pillen bekannt sind. Diestbestehen aus nachstehenden Mitteln.
Nimm, Gemeines Harz, 2 Unzen.
Gereinigten Salpeter 2 UnZs"'
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