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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferd.

Die Jakuten, ein wildes Volk, ziehen dasFleisch der gestorbenen Pferde dem Ochsen- undKuhfleische zum Essen vor.

Die Priester der Boaski in Siberien, wel-ches Volk noch wahre Heiden sind, essen dasFleisch der.geopferten Pferde, und ein gebrate-neS Fohlen ist in dasiger Gegend die erste undgrößte Delicatesse. Eben dieses Füllenfleisch istauch die erste Lcckerspeise der Araber, welche sonstkein Pferdefleilch essen.

Schweden hat gegenwärtig eine starke Pfer-dezucht, und es wird daselbst bey den Herrschaf-ten ein großer Luxus mit Pferden getrieben.Im Ganzen aber ist der größte Theil der Pfer-de mehr mittler und kleiner Schlag; die ganzgroßen Pferde werden aus dem Auslande, ausEngland, Preußen und .dem Hollsteimschen ein-geführt, und theuer bezahlt.

In Dannemark wird die Pfexderaße sehrveredelt, und der Pferdehandel macht einenHaupthandlungSzweig dieses Königreiches aus,indem solcher dem Staat jährlich beynahe eineMillion Thaler einbringt; außer der schönenund gut eingerichteten königlichen Stuterey st*Friedrichsburg, welche aus 670 Pferden, altenund jungen, im Ganzen besteht, gibt es auch„och verschiedene Privatsiutereyen, die großenHandel mit Pferden treiben, vorzüglich werdendie Pferde von der Insel Assen geschaht, undeS ist merkwürdig, daß fast alle Pferde auf die-ser Insel von der Fuchsfarbe sind, Die hellster«„ischen Pferde gehören natürlich auch mit z"den Pferden des Königreichs Dannemark, übernur ihre schönsten und besten, nähmlich die vor«Geestenlande (Hochlande) nicht aber die audem Maschlande, sind als schahbare