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Hundert und zehnter Theil, welcher den Artikel Pferd enthält.
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Pferde, welche man von Spanien nachAmerica brachte, wurden in den meisten Gegen-den unansehnlicher und schwacher, als die spani»scheu, aber in dem bergigen Chili geriethen sievortrefflich.

Von Chili nach Peru sendete man sonstdie schönsten Pferde, auch Pferdehaute und ge-salzenes Pferdefleisch, womit ein großer Handelgetrieben wurde, und noch wird.

Das spanische Pferd gehört bekanntlich mitju den vorzüglichsten Pferderaßen. Die Ausfuhreines Hengstes, ohne ganz besondere königlicheErlaubniß, ward ehedem wie ein Menschenmorddestraft, und doch hinderte auch diese Strafed-m vielfältigen Schleichhandel nicht. Vier Con-sraternitäten, deren Mitglieder sich zur Erhal-tung und Verbesserung der Pferdezucht im Lan»de vereiniget und heilig verbunden hatten, wa,ren dennoch nicht im Stande diesen ZweckA erreiche, und selbst der Stutereyeu deöadomgs und der Verfolgung der Maulrhicre un-geachtet, sauk doch die Pferdezucht in diesemande so rief, daß Spanien vielleicht bald Nothvaden wird, seine sonst so vortreffliche Cavalle-^ ö" temontiren. Die Provinz Valenzia zeich-mc- ' "och an, meisten durch die vorzüglichstevserdezuchr aus.

Desto starker und zum größten Nachtheilder Pferdezucht legen sich die Spanier auf dieZucht der Maulthiere. In Mancha, wo die be-sten fallen, verkauft man das Stück zu Zv bis6c> Pistolen, und so viele dieser Thiere in Spa-nien erzeugt werden, so werden doch lange nichtso viele erzogen, als man bedarf.

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