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gesehen, die, wenn ihre Herren abgefallen waren,auf der Stelle stehen geblieben sind. Ich habeeinige gesehen, die um den Stallknecht herumlie-fen, und still standen, so oft er es befahl. Ichhabe Pferde gesehen, die wenn ihre Herren mitnur im obersten Stockwerke des Hauses gemessen,die Ohren spitzten, um deren Stimme zu hören,und wieherten, wenn sie sie hörten. Man kannPferde von 20 Jahren mit eben dem Feuer, undeben der Stacke sehen, als unsere, wenn sie 8Jahre alt sind, und man erzählte mir, daß ei-nige wegen ihrer großen Tugenden, beständigim Stall des Groß-SultanS in Constantinopelerhalten werden, und bis ins zoste Jahr und dar-über leben können." Letzteres möchte wohl zudiel gesagt seyn.
Herr Stuciere, ein Französischer Thierarzt,dersichert, daß der Zucker das wirksamste Mit-tel, und der beste Balsam bey allen Wundenund Geschwüren an den Füßen der Thüre, be-sonders der Pferde sey, und daß er die beträcht-lichsten Verletzungen damit heile und reinige. Ererzählt ein Beyspiel, welches sich zugetragen,während er in Metz in Garnison lag. „Eintreffliches Reitpferd stand schon z Monathe, we-gen eines Geschwürs am vordem rechten Fuß,aus der Streu. Der Fuß war ausnehmenddick, und ging fast schon in Fäulniß. DieStadtschmiede hatten Einschnitte gemacht, Ätz-mittel, Vitriol und allerhand Salben und Schmierrereyen gebraucht, und das Pferd war in demelendesten Zustande. Ein Soldat des Regiments,der Sohn eines Schmidts aus dem Dorfe SaintJean, Pied dc Port, bot sich an, es zu heilen.Da man nicht viel aufopferte, wenn man ihmdas Pferd übergab, so willigte der Capirain ein.
Er