Band 
Erster Band.
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D i e Urzeit.

sich dürften diejenige» / denen der Raub der Sabine-rinnen , der Kampf der beyden Brüderpaare von Albaund Rom, denen Targuins Ubermuth, Lucretias Tod,die Rache und Befreyung durch Brutus, denen Pro-sennas durch Coeles, Scävola und Clelia wundervol-ler Krieg, ja die Hanptmomente des pacrizischen undPlebejer - Kampfes vor und in Coriolan , nichts mehrsind, als fabelhafte Chronikbruchstücke, als ein durchvielfache Widersprüche historisch verwerflicherKranz alter Heldensagen, schwerlich dürften diese ausdem Argonautenzug jene geographischen uno ethnogra-phischen Folgerungen herleiten, wie Manche beynahemit eben der Zuversicht thaten, wie aus den ReisenAlexander Humbolds oder des Prinzen von Nenwied!

Aus beyden Mythen und aus ihren Denkmalen,geht wenigstens die feste Überzeugung hervor von eineruralten Bevölkerung der Donauufer, wohlanderthalb Jahrtausende vor der Geburt des Erlösers,— sey es auch nur durch herumziehende, von Jagdund Fischfang lebende Stämme und inmitten dieserdunkeln, gewitterschwangern Nacht, immer doch einschwacher Dammerschein der Verbindung mitGriechenland! Aber die Geschichte dieser erstenAnsiedler, der beständige Kampf ihrer Bedürfnisse mitder natürlichen klnthätigkeit, mit den Schrecken undHindernissen der Einöde, der Drang des Wandernsund der Abscheu vor festen Sitzen, die schwache Zu-nahme der Bevölkerung, die losen Bande der Gelcl-ligkeit, würden für die hohen Zwecke der Historie nichtsehr unterschieden seyn, von jener, irgend eines gewalri.