i(i Die Celten- Gallier/ Galater.
und Verfassung sehr ähnlich. Sie sind Nachbarn/ nurdurch den Rhein von einander getrennt und habensonst das Meiste gemeinsam/ nur das;Germanien nochnördlicher liegt. Mit Recht gaben also die Römer,den Letzter,; den Nahmen Germanen, da sie in Hin-sicht der ungemeinen Große und wilden Kraft des Wuch-ses, der goldnen Haare, der Sitten und der Lebens-weise nicht eben verschieden, Brü d e r der Galliersind; denn Germanen bezeichnet in der Romer-spräche: leibliche B> r ü d e r. 6)
Neuere Forschungen streben die Identität dergallischen und der germanischen Sprache zu beweisenund zwar durch eine ansehnliche.Zahl abgeleiteter Wör-ter, die im Latein ohne Nahmen oder Stammbe-deutung vorkommen, aber in Deutschen wurzeln undnoch in Stamm und Zweigen sortblühen, —■ durchdas Übereinrreffen sehr vieler gallischer Orts - Volker-und Personennahmen mir germanischen, —■ endlichdurch die Einerlcyheit der noch übrigen a ltcelti-sch e n Worte mit g e r m a nischen. — So sind die S l a-ven in Asien und die krainerischen Winden, Dalma-tiner und Pohlen, Serben, Bohmen und Russen, a l l eSlaven, trotz ihrer ungemein verschiedener Mundar-ten und des verschiedenen Zustandes der weiten Län-der, die sie bewohnen! — Wie harre der Gallier, vonzwey Seiten von; Meere umgeben, durch die Pyre-näen beschirmt, im reichen herrlichen Lande, ein Nach-bar der Phocäer in Marseille, nicht weit früher ent-wickelt, nicht ganz ein anderer werden sollen, als imrauhen hcrcynischen Wald, der Germane? — Kein