Band 
Erster Band.
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Belloves und Sigoves. 19

steten die bellovesischen Gallier, den vor Cyrus flüch-tigen Phoeaern, mächtigen Beystand, eine blü-hende Niederlassung in Marseille zu gründen; dannnahmen sie alles Land ein, zu beyden Seiten des Po,zwischen den Alpen und den Appeninen, eroberten nachund nach die meisten Staaten des obern und des mitt-lern Italiens. — Die überwundenen Tusker flohenin die rauhen Berge des heurigen Belrlin, Tyrolund Graubünden, denen von ihrem HeeresfürstenRhätus, der Nahme Rhatiens ward. — Wojetzt das stolze Mailand, mehr als einmahl die Sradtder Kaiser 7 ), wo Brescia und Verona, wo Vicen-za, Trident und Como prangen, baueren die bellove-sischen Gallier, anfänglich zusammenhängende Woh-nungen, alSdan» befestigte Städte.

Zweymahl brachten sie Rom an den Rand desUnterganges. — Die unter Brennus vor dem Capi-tal gelegen, die Sennonen, waren die erste», die(283 vor Chr.) als sie Roms Gesandte srevlerisch ge-mordet, in ihren Sitzen ausgetilgt wurden , und in dieAlpen und bis in Jllyrien flohen. Die Theilung ihrer Län-dereyen durch die stolzen Sieger, fachte den losen Bandder iralienischcn, ja selbst der transalpinischen G'.lüerwiederum zur hellen Flamme an; die Anwohner derRhone, dieGrsaten, von ihren langen Spießen alsogenannt, weck:en noch cinniahl die alre Furcht desgallischen Nahmens, aberMarcell schlug und erschlugden König Viwomar und der Tag von Mailands Fall,war der letzte Tag celrogallischer Übermacht zwischenden Appeninen rnd den Alpen. — Viel zu ch>.r harren sie

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