Band 
Erster Band.
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24 Die bojische Wüste. Azaler.

einigen, später durch Marbod aus Boheim vertriebe»neu Bojen. Diese kleinere Wüste oder diese Felder derBojen, kennt noch die theodosianisch- peutingerische Rei-setasel, am N e u si e d l e r - See (Inous Uetso) gegenSabaria und Scarabantia, vom Cäsar Claudius,ein halbes Jahrhundert nach Chr. wieder colonisirt *).

Es folgen die I a p o d e n und Skordisker,auch mit illyrischen Ureinwohnern, gemischt. — Je-ne hauseten in den Alpen Krains, an der Culp und

') Wie seltsam, dost die Fläche von der Leitha, dem Gränzsiugzwischen Österreich und Ungarn bis gegen den Neusicdlersce,einst die Wüste der Bojen , »och in derHohenstauffenzeit, „dieWüste, Leerscld, Feycrseld" hieß. — So nennt sie derösterreichische Prinz Otto von Freysing, Sohn unsers Leopolddes Heiligen, alS er den Ik4b zwischen seinem Bruder HeinrichHasomirgott, WicnS Wiederherstellet und dem jungenUngarnkönig Gcysa auSgcsochtenen Krieg beschreibt XXXII.Igitur Hex ad portam Mesiam, LXX puguatorum millia,vel amplius habens , erupit: in campo que interportam praefatam, et fluvium Lita h e, qui Teu-tonica lingua Virvelt ct Lcrvclt, quod nosvacantem campum dicere possumus,castra posuit.Dux etiam cum suis non longe ex altera parte ejusdemHuvii, qui Imperii Romani et Regni illiusex uno Dauubij latere (nam ex altero,Maralia fluvius, die March) limes est, suosconvocans, itidem castrametatur— und wie höchst bedeu-tend knüpft sich unmittelbar an jene Erwähnung der altenWüsteder Bojen, die Erwähnung des wieder neu auskei-menden Wien, wohin Herzog Heinrich seinen Rückzug nahm:«in vicinum oppidumVienuis, quod oliraa Romanis inhabitatum, Favianis voca-batur!”