Band 
Erster Band.
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V i n don e n. Vindobona. 2y

oder V in do n en am Lycus, Lech, von tiefemihrem Sitze, Vindelyker genannt — und hartan der Granzscheide Pannoniens und Norikums, amcetischen oder kahlen Berge, ist Vindobona, dieWohnung der Binden, auch das Wasser derVinden, da die celtogallischen Stamme ihre Sitzeimmer aufschlugen, wo Gewässer und Wald — undVind u n a, heut zu Tage, Winden, ohnserneder ehrfurchtgebiethenden Trümmer des alten Heerla-gers,, der alten Kaiserburg Carnuntum.

Die ccltische Endung, Bona, deutet auf eineWassersiadt, Flußstadt, auch auf einen Hafen— undin der Thar, diese Winden hatten kein geringes Wasserzur Anwohnung erkoren, die Donau, den zweynahmi-gen Aster; der nach Plinius auf einem Joch des abnobi-schen Berges, gegenübcrdcm helvetischen Raurakum ent-springt , durch unermeßliches Land, bey unzähligen Vol-kerstämmen vorüberrauschet, (per immania magna-rum gentium, per innumeras gentes , lapsus bino-minis Istri,) und nur zu bald des römischen Welt-reiches Gränze ward gegen das unbezwungene Germa-nien. (l’rons Germaniae magnae — limes inter Ro-maups et Barbaros, — populi objectu maxi-morum fluviorum« Rheni et Danubii seclusi.)Seine Katarakten beschreibt des griechischen Gram-matikers S u i d a s Wörterbuch, in unverkennbarerÄhnlichkeit mit den, vor kaum einem halben Jahr-hundert bedeutend verringerten Gefahren des Stru-dels und Wirbels bey unserm Städtchen Grein.„Die Katarakten sind Felsen im Ister, als,'zackige